Frau bei Vorsorge Termin

Vorsorge ist bekanntlich besser als Nachsorge

Die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen auf einen Blick.
Jeder Euro, der in betriebliche Prävention investiert wird, zahlt sich für die Volkswirtschaft mit fünf bis 16 Euro aus. Das ist das Ergebnis einer Studie zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge der Felix Burda Stiftung. Gesundheitsvorsorge reduziert Kosten und verbessert die Gesundheit der Belegschaft – vorausgesetzt die eigenen Mitarbeitenden suchen regelmäßig wichtige Vorsorgetermine auf. Und das ist einfacher gesagt als getan: Mangelnde Informationen zu Vorsorge- und Impfangeboten, fehlende Erinnerungen zur Terminvereinbarung und negative Gefühle sorgen für Zurückhaltung. In diesem Beitrag haben wir alles Wissenswerte rund um Vorsorge und Schutzimpfungen für Sie zusammengestellt.

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In Deutschland halten nach Angabe einer Studie von MSD Sharp & Dohme GmbH 89 % der Menschen regelmäßiges Krebsscreening für wichtig. Vorsorgetermine nutzen aber weitaus weniger Menschen. 2019 nahmen lediglich 47,7 % der Frauen und 24,1 % der Männer an gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teil.

Das hält die Deutschen von Vorsorge ab

Laut MSD Sharp & Dohme GmbH hindern organisatorische sowie emotionale Hürden bei der Wahrnehmung von Vorsorgeterminen. Dazu gehören mangelnde Informationen zu Vorsorge- und Impfangeboten oder fehlende Erinnerungen zur Terminvereinbarung. Auch Unsicherheiten und die Angst, eine Diagnose gestellt zu bekommen, sorgen für Zurückhaltung. Vorsorgeuntersuchungen werden von jüngeren Menschen im Vergleich zu älteren Personengruppen als weniger wichtig erachtet. Jüngere verbinden eher negative Gefühle mit Vorsorgeterminen, sehen einen unnötigen Aufwand und fühlen sich nicht aufgeklärt, welche Untersuchungen oder Schutzimpfungen für sie notwendig sind.

 

Vorsorge statt Sorge

 

Vorsorgeuntersuchungen dienen der Früherkennung und Prävention von Erkrankungen und Gesundheitsschäden. Sie ermöglichen es, Gesundheitsrisiken und Krankheiten bereits im Frühstadium zu erkennen und dadurch die Heilungschancen zu erhöhen. Besonders bei der Erkennung und Verhütung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselproblemen oder Krebserkrankungen kommt ihnen eine hohe Bedeutsamkeit zu.

Diese Vorsorgeuntersuchungen sind besonders wichtig

 

Nach Angaben der MSD Sharp & Dohme GmbH werden in Deutschland Möglichkeiten der Zahnkontrolle (93%), der gynäkologischen Vorsorge (65%) und das Hautkrebs-Screening (89%) am häufigsten genutzt. Es gibt jedoch zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen, die je nach Alter eine bedeutende Rolle spielen. Beispiele für wichtige Vorsorgeuntersuchungen:

  • Schwangerschaftsvorsorge: Bei diesen Vorsorgeterminen werden beispielsweise Messungen des Blutdrucks, Gewichtskontrollen, Abtastungen der Bauchdecke, Abhörungen der Herztöne des Ungeborenen sowie Feststellungen der Lage des Kindes durchgeführt. Auch körperliche Veränderungen wie Wassereinlagerungen oder Krampfadern werden ggfs. untersucht.
  • Gynäkologische Vorsorge: Zur gynäkologischen Früherkennung gehören neben einem Eingangsgespräch (Anamnese) das Abtasten der Brust durch die Ärztin oder den Arzt, eine Untersuchung der inneren Geschlechtsorgane und Untersuchungen im Rahmen der Zytologie. Gynäkologische Vorsorge ist vor allem für die Erkennung der zwei häufigsten Krebsarten bei Frauen bedeutsam. Das sind Gebärmutterhals- und Brustkrebs.
  • Krebsvorsorge: Neben gynäkologischen Untersuchungen zur Identifikation von Gebärmutterhals und Brustkrebs bei Frauen sowie urologischen Untersuchungen zur Erkennung von z.B. Prostatakrebs bei Männern, gehören weitere Vorsorgeuntersuchungen zur Krebsfrüherkennung. Mit Hilfe des Hautkrebs-Screenings können Veränderungen der Haut anhand einer standardisierter Ganzkörperinspektion erkannt werden. Bei der Darmkrebsvorsorge erfolgt eine Dickdarm- und Rektumuntersuchung zur Früherkennung.
  • Glaukom-Früherkennung (Grüner Star): Hierbei wird das Auge mit dem Spaltlampenmikroskop untersucht, der Sehnerv betrachtet sowie der Augeninnendruck gemessen, um grünen Star frühzeitig zu erkennen.
  • Osteoporose-Früherkennung: Zur frühzeitigen Erkennung von Osteoporose werden in den meisten Fällen Blut- und Urinuntersuchungen, Knochendichtemessungen sowie eine Untersuchung des Rückens zur Beurteilung der Standfestigkeit und Gangsicherheit durchgeführt.

Darüber hinaus spielen auch Untersuchungen zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und Diabetes eine wichtige Rolle. Die Erstattung von Vorsorgeuntersuchungen unterliegt in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einer Begrenzung auf gesetzliche Programme. Das bedeutet eine Beschränkung auf bestimmte Altersgruppen und einen festgelegten Leistungsrahmen. Die Hallesche erstattet im Rahmen der beiden bKV Budgettarife FEELfree_plus und FEELfree:up_plus Vorsorgeuntersuchungen unabhängig vom Alter und über die gesetzlichen Programme hinaus, vorausgesetzt die Untersuchungen sind dabei aus medizinischer Sicht nachvollziehbar, d.h. es muss ein wissenschaftlicher Nachweis für den Nutzen im Hinblick auf die Vorsorge vorliegen.

Hierzu zählen z.B.

  • Osteoporose-Screening
  • Glaukomvorsorge
  • Sonographische Leistungen in der gynäkologischen und urologischen Vorsorge
  • PSA-Test und PCA3-Test in der Prostatakrebs-Vorsorge
  • Ersttrimester-Screening in der Schwangerschaftsvorsorge

Die wichtigsten Schutzimpfungen auf einen Blick

 

Laut MSD Sharp & Dohme GmbH ist es für 86 % der Deutschen sehr wichtig, von der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut empfohlene Impfungen wahrzunehmen. Dazu zählen sowohl die Empfehlungen zu Standardimpfungen für Erwachsene als auch die Empfehlungen zu Indikations- und Auffrischimpfungen für alle Altersgruppen. Empfohlene Beispiel-Impfungen:

  • Tetanus (Wundstarrkrampf)
  • Diphtherie
  • Pertussis (Keuchhusten)
  • Pneumokokken
  • Masern
  • Influenza
  • Herpes Zoster (Gürtelrose)

In welchem Alter welche Standardimpfung empfohlen wird, können Sie dem aktuellen STIKO-Impfkalender für 2024 entnehmen.

Bei Auslandsaufenthalten sind oftmals Reiseimpfungen notwendig. Auch hier hat die STIKO in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. Empfehlungen ausgesprochen. Dazu gehören beispielsweise Impfungen gegen Gelbfieber, Cholera, Hepatitis A und B sowie Tuberkulose, Typhus und Tollwut. Reiseimpfungen aufgrund touristischer Reisen werden oft nicht oder nur teilweise von der GKV erstattet. Genau in diesen Fällen leisten FEELfree_plus und FEELfree:up_plus der Hallesche und gewährleisten damit eine Erstattung über die gesetzlich festgeschriebenen Leistungen der GKV hinaus.

Die Tarifvarianten FEELfree_plus und FEELfree:up_plus

 

Bei den Tarifvarianten FEELfree_plus und FEELfree:up_plus handelt es sich jeweils um eine betriebliche Krankenversicherung (bKV). Diese wird von dem Arbeitgeber für die Mitarbeitenden abgeschlossen. Die Mitarbeitenden erhalten jährlich ein Budget, welches individuell verwendet werden kann. So können auch Vorsorgeuntersuchungen unabhängig vom Alter und ohne Begrenzung auf gesetzliche Programme kostenlos von der Belegschaft in Anspruch genommen werden. Ebenso werden empfohlene Schutzimpfungen der STIKO und Prophylaxe für Auslandsreisen übernommen.

33% der Deutschen fehlen laut MSD Sharp & Dohme GmbH eindeutigere Informationen darüber, ob die eigene Krankenkasse die Kosten für eine Vorsorge übernimmt. Bieten Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden FEELfree_plus oder FEELfree:up_plus stellt die Kostenfrage kein weiteres Hindernis bei der Wahrnehmung von Vorsorgeterminen dar!

Alle Vorteile, Leistungen sowie Preise unserer Tarifvarianten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Julia Bernath

befasst sich gerne mit dem Thema Employer Branding. Wenn sie sich gerade nicht mit den Themen betrieblicher Krankenversicherung beschäftigt, spielt sie Volleyball oder verbringt Zeit in der Natur.

Ihre Meinung zählt!
Schreiben Sie uns gerne an: gesundheitsbenefits@hallesche.de

Titelbild des E-Books Fitness für Vielsitzer

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    Jährliches Grundbudget pro Mitarbeitenden

    300 €* / Jahr

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    1200 €* / Jahr

    1500 €* / Jahr

    FEELfree Beitrag pro Monat

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    = 36,16 €

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    FEELfree_plus Beitrag pro Monat inkl. ärztliche Vorsorge

    = 12,99 €

    = 22,88 €

    = 32,75 €

    = 41,96 €

    = 49,00 €

    FEELfree:up Beitrag pro Monat

    = 14,50 €

    = 25,67 €

    = 35,30 €

    = 44,22 €

    = 49,92 €

    FEELfree:up_plus Beitrag pro Monat inkl. ärztliche Vorsorge

    = 18,61 €

    = 29,64 €

    = 39,53 €

    = 49,14 €

    = 56,03 €

    Diese Beiträge fallen an, wenn die bKV als Sachbezug (50 € Freigrenze) gewährt wird. Weitere Versteuerungsoptionen möglich. Sprechen Sie uns an!

    * Budget erhöht sich bei vollständiger Nutzung (bei gleichbleibendem Beitrag pro Monat) bei den Tarifen FEELfree:up und FEELfree:up_plus.