Ziele des betrieblichen Gesundheits­managements – So gelingt die Zielsetzung im Unternehmen

Auch wenn es wie eine Binsenweisheit klingt, so kann nicht oft und deutlich genug darauf hingewiesen werden: Ohne Ziele – sowohl übergeordnete strategische als auch konkrete operative – ergibt ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) keinen Sinn. Deshalb sollte bei der Umsetzung des BGM in der Praxis immer die Festlegung der Ziele am Anfang aller Maßnahmen stehen.

Ziele des betrieblichen Gesundheits­managements

Was sind die Ziele des betrieblichen Gesundheits­managements?

Was sind die Ziele des betrieblichen Gesundheits­managements?

Unternehmen, die ein betriebliches Gesundheitsmanagement installiert haben, stehen eine große Auswahl an Maßnahmen zur Verfügung. Die entscheidende Frage dabei ist, welche sinnvoll sind und welche weniger. Diese Frage lässt sich nur beantworten, wenn vorher klare Ziele des BGM definiert wurden. Zum Beispiel:

Ohne konkrete Ziele besteht die Gefahr, dass Maßnahmen umgesetzt werden, die keinerlei Effekt haben und nur unnötig Geld kosten.

Strategische Zielsetzung

Was sind die Ziele des betrieblichen Gesundheits­managements?

Operative Ziele

Grafik: Ziele des betrieblichen Gesundheitsmanagements

BGM-Ziele messbar machen: Diese Kennzahlen helfen bei der Erfolgsmessung

Mögliche Handlungsfelder: Für diese Bereiche können BGM-Ziele definiert werden

Mögliche Handlungsfelder: Für diese Bereiche können BGM-Ziele definiert werden
Mögliche Handlungsfelder: Für diese Bereiche können BGM-Ziele definiert werden

Mögliche Handlungsfelder: Für diese Bereiche können BGM-Ziele definiert werden

Bei der Auswahl der Ziele sollten Unternehmen möglichst alle Bereiche im Unternehmen im Blick haben und prüfen, ob hier Maßnahmen des BGM sinnvoll sind, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Dazu ein paar Beispiele:

  • Unternehmenskultur & Werte: Identifizieren sich die Mitarbeitenden mit den Werten des Unternehmens und fühlen sich mit der Unternehmenskultur wohl?
  • Führung: Gehen Führungskräfte respektvoll mit ihren Mitarbeitenden um?
  • Betriebsklima: Herrscht im Unternehmen ein angenehmes Klima, in dem partnerschaftlich zusammengearbeitet wird?
  • Arbeitsorganisation: Ist die Arbeit so organisiert, dass sie sinnvoll und ohne unnötige Reibungsverluste bewältigt werden kann?
  • Arbeitsplatz und -umgebung: Sind die Arbeitsräume ansprechend und gepflegt? Haben die Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihren Arbeitsplatz individuell zu gestalten
  • Arbeitsaufgabe: Ist den Mitarbeitenden die Bedeutung ihrer Arbeit für den Erfolg des gesamten Unternehmens bewusst?
  • Handlungskompetenz: Haben die Mitarbeitenden die Möglichkeit, Einfluss auf ihr Arbeitsfeld zu nehmen
  • Entwicklungsmöglichkeiten: Gibt es für die Angestellten Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen?
  • Unterstützungsprozesse: Gibt es Angebote wie betriebliche Gesundheitsförderung, betriebliches Eingliederungsmanagement, Vorsorgeuntersuchungen und ähnliches?
  • Gesundheitszustand: Sorgt der Arbeitgeber dafür, die Gesundheit des Mitarbeitenden zu erhalten und zu stärken?
  • Gesundheitsverhalten: Gibt es Angebote – zum Beispiel Rückenschule, Ernährungskurse und ähnliches – um das Gesundheitsverhalten der Mitarbeitenden positiv zu beeinflussen?

Praktische Beispiele für BGM-Ziele

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