In dieser Folge unserer Podcast-Reihe „FEEL THE BENEFITS“ sprechen wir mit Robin Heintze über Employer Branding und wie es ihm bei der Agentur Morefire gelingt, Top-Talente zu gewinnen und diese langfristig zu halten. Als Geschäftsführer einer Online Marketing-Agentur kennt er nicht nur die branchenspezifischen Herausforderungen, sondern spricht auch über Lösungen, die er und sein Team umsetzen.

Robin Heintze

  • Geschäftsführer der Online Marketing-Agentur Morefire
  • Weiß um die Herausforderung, Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu binden – und wie man ihr begegnet.
  • Er kennt das Rezept, um eine starke Marke aufzubauen und macht das auch mit sich selbst: als Corporate Influencer.

Das Gespräch im Wortlaut:

Aline Aha: Vielleicht kurz vorneweg Robin, wie seid ihr eigentlich auf den Namen Morefire gekommen?

Robin Heintze: Wir brennen dafür, dass wir Online-Marketing machen. Wir brennen dafür, dass wir unsere Kunden nachhaltig erfolgreicher machen. Und dieses Feuer loderte in uns schon von Gründung an und war dann eben auch bei einem längeren Namen-Findungsprozess der Favorit. Das drückt sehr, sehr gut aus, wofür wir stehen und wofür wir stehen wollen.

Sascha Marquardt: Die Arbeitgebermarke stärken. Da steckt unheimlich viel Kraft drin, aber auch irgendwo eine Mission dahinter. Insbesondere das Wort Employer Branding macht es wunderbar. Was ist eigentlich Employer Branding? Und warum ist es so wichtig als Arbeitgeber, als Marke aufzutreten?

Robin Heintze: Mit dem Thema Markenbildung oder der Positionierung der Marke haben sich Unternehmen im Marketingbereich schon seit gefühlt Jahrhunderten beschäftigt und das ist irgendwie Kern der Strategie. Die andere Perspektive, dass Unternehmen sich auch damit beschäftigen, was sie eigentlich als Arbeitgeber ausmacht, ist jetzt erst in den letzten Jahren deutlich intensiver geworden. Und Employer Branding bedeutet im Prinzip auch diese Wahrnehmung, die ein Unternehmen nach innen hat. Wie die Mitarbeitenden das Unternehmen wahrnehmen und was eben auch das Besondere, das Einzigartige eines Unternehmens für die Mitarbeitenden ist. Das ist das Thema Employer Branding und das dann eben auch nach außen zu tragen, warum man ein toller Arbeitgeber ist. Warum, es schön für Arbeitnehmende ist, in diesem Unternehmen zu arbeiten, wie dieses Unternehmen sie auch als Mitarbeitende, als Person weiterbringt. Und das ist so die große Klammer beim Thema Employer Branding.

Sascha Marquardt: Man könnte fast sagen: Achte darauf, wie ein Mitarbeiter über seinen Arbeitgeber spricht, wenn er in der Freizeit darauf angesprochen wird. Die Agenturbranche hat den Ruf, doch eine recht hohe Fluktuation zu haben, schnelllebig zu sein. Wie geht ihr bei Morefire damit um bzw. was macht ihr, um dem entgegenzuwirken?

Robin Heintze: Ja, wir haben da das große Glück oder vielleicht ist es auch das Ergebnis der Arbeit, dass wir eine relativ geringe Fluktuation haben. Das heißt, wir haben viele Kolleginnen und Kollegen im Team, die fünf, sechs, sieben und auch über zehn Jahre dabei sind, was für uns ein großer Gewinn ist. Die Agenturbranche an sich hat viele Klischees und einiges davon sieht man auch in der Praxis. Das Hauptproblem ist oft diese Konstellation aus sehr hohem Leistungsdruck, viel Arbeit mit knappen Deadlines und das dann kombiniert mit geringer Wertschätzung in Form von Anerkennung, aber auch in Form von monetären Gesichtspunkten.

Aline Aha: Was tut Morefire aktiv gegen diese Problematik?

Robin Heintze: Was wir selbst dagegen tun, um diesem Klischee nicht gerecht zu werden, ist in erster Linie, dass wir uns sehr intensiv mit den Menschen beschäftigen, die bei uns arbeiten. Das sind halt einfach grandiose Leute, die ich persönlich einfach auch sehr, sehr schätze und die fachlich auch wahnsinnig viel auf dem Kasten haben. Viele von denen haben wir auch selbst ausgebildet, selbst entwickelt und dementsprechend wären wir sehr leichtsinnig, wenn wir es denen leicht machen würden, das Unternehmen auch wieder zu wechseln. Das heißt, wir versuchen die Hürden sehr hoch zu machen. Dahingehend also nicht, dass wir Knebelverträge haben, sondern dass wir Perspektiven bieten. Und das ist aus meiner Sicht der wichtigste Punkt, um Mitarbeitende ans Unternehmen zu binden. Einfach eine Perspektive aufzuzeigen, dass es in den nächsten Jahren auch eine kontinuierliche Weiterentwicklung geben kann und das kombiniert auch mit dem persönlichen Ausrichten auf die Mitarbeitenden. Das heißt, wir haben konkrete Karrierepläne. Jeder Mitarbeitende hat feste Ansprechpartner im Bereich fachliche Weiterentwicklung, aber auch im Bereich persönliche Weiterentwicklung. Und diese Kombination kombiniert mit einem fairen Gehalt natürlich auch und vernünftigen Arbeitsbedingungen. Das heißt, eine 40-Stunden-Woche, die im Vertrag steht, sollte auch eine 40-Stunden-Woche plus minus ein bisschen sein. Das führt dazu, dass wir eine deutlich geringere Fluktuation als die Branche haben.

Aline Aha: Neben einer hohen Fluktuation gibt es ja ein weiteres Klischee in Agenturen: junge Mitarbeitende. Du hast jetzt ein paar Stichpunkte schon erwähnt, aber wie werdet ihr als Agentur diesen vielseitigen Anforderungen der jungen Arbeitnehmer gerecht?

Robin Heintze: Ich meine, diese Purpose-Debatte oder die Diskussion, die in den letzten Jahren aufgekommen ist, ist wahnsinnig spannend. Das hat uns auch noch einmal dazu inspiriert, uns noch ein bisschen konkreter damit zu beschäftigen. Wozu sind wir mal ursprünglich angetreten, als wir die Agentur gegründet haben? Wie können wir dann die Werte, für die wir stehen, in den Köpfen verankern und ganz tief in der DNA, insbesondere bei den jungen Mitarbeitenden mit verankern? Wir haben da entsprechend unsere Kernwerte definiert und wir schulen diese auch und versuchen sie auch im Alltag komplett immer sichtbar zu machen. Und das, was wir eben auch sehen, wenn ich mich mit diesen Themen beschäftigen, mit Purpose, mit jungen Mitarbeitern, dann sehe ich auch oft so ein Schimpfen auf diese junge Generation, die ja total schwierig ist, total anspruchsvoll sein soll. Und im Endeffekt sehen wir das gar nicht so bei uns. Also die jüngeren Kolleginnen und Kollegen, die wir selbst ausbilden, weil es viele von diesen Berufsbildern, die wir benötigen, gar nicht so im Markt gibt. Wir sind es deswegen gewohnt, schon seit vielen Jahren, dass wir Uni-Absolventen bei uns einstellen, die wenig Vorerfahrungen haben und die dann bei uns fit gemacht werden. Die Fragen und die Herangehensweisen sind für uns wahnsinnig wertvoll, wahnsinnig spannend und bereichernd.

Sascha Marquardt: Wie geht ihr dann vor, wenn ihr eure Kernwerte herausgearbeitet habt?

Robin Heintze: Wir merken, dass die sehr ambitioniert sind, sehr zielorientiert und auch sehr fordernd sein können, was aber völlig in Ordnung ist, weil wir halt eben unsere Pläne dann auch daran anpassen müssen. Wir merken zum Beispiel auch, dass diese Leute sehr intensiv hinterfragen: Für wen arbeiten wir denn so? Das hat für uns auch die Folge, dass wir sagen, wir können und wollen nicht für jede Form von Unternehmen arbeiten. Wir würden niemals für Unternehmen aus der Waffenindustrie, für Tabakindustrie, für die Bereiche Glücksspiel oder so arbeiten, weil wir einfach sagen, das entspricht nicht unseren Werten. Und wenn man das konsequent auch vorlebt und man mit diesen Leuten auch so umgeht, dazu noch sehr transparent und offen ist, dann wird das von den insbesondere jungen Leuten extrem wertgeschätzt. Das sind so Stellschrauben, mit denen wir uns sehr intensiv beschäftigt haben und die dazu führen, dass wir halt eben auch so eine entsprechend gute Bindung auch von jungen Mitarbeitenden haben.

Aline Aha: Ich finde es super interessant, dass ihr als Agentur da so offen hinter steht und sagt: Für alle Branchen machen wir das nicht, wir arbeiten nicht für alle Branchen. Was mich aber jetzt noch interessiert ist, was ihr kommunikativ konkret noch macht, um als Arbeitgeber bei Kandidaten attraktiv zu sein. Das eine ist ja, den potenziellen Kandidaten und den Mitarbeitenden etwas zu bieten, aber auf der anderen Seite das, was man bietet, auch entsprechend kommunikativ zu transportieren. Wie richtet ihr euch da an eure Zielgruppe?

Robin Heintze: Für uns ist da das ganze Thema Social Media extrem wichtig. Klar, als Online-Marketing-Agentur bespielen wir die relevanten Plattformen und haben da dann halt auch so eine Trennung bzw. eine Ausrichtung drin, dass wir sagen, Kanäle wie Facebook oder Instagram, die eher ja B2C Publikum sind, die bespielen wir sehr stark, auch mit Inhalten zum Thema: Wie ist unser Team aufgestellt. Wir erzählen nicht die ganze Zeit, dass wir der tollste Arbeitgeber auf Erden sind, sondern wir zeigen echte Menschen. Wir stellen unser Team vor, wir lassen die Leute auch im Agenturalltag teilhaben und können so Einblicke einbringen. Das ist auch für die Kanäle Facebook, Instagram super wichtig. Gleichzeitig müssen wir in diesen Kanälen aber auch zeigen, dass wir fachlich was draufhaben, weil wir wissen, dass die Leute, die Online-Marketing machen, durch fachliche Herausforderungen auch total getriggert werden. Das heißt, wenn jemand SEO, also Suchmaschinenoptimierer ist, will er oder sie am liebsten auch mit den besten Kolleginnen und Kollegen der Branche zu tun haben. Das heißt, sie wollen eine fachliche Herausforderung haben und gleichzeitig sich mit Leuten umgeben, die spannend sind, die toll sind, die eine tolle Atmosphäre haben. Das heißt, diese Einblicke müssen wir gewähren und gleichzeitig dann auf B2B Plattformen, die vornehmlich dann in uns als Arbeitgebermarke natürlich zu präsentieren und da dann die Jobs zu veröffentlichen und da dann auch sehr stark diese fachliche Komponente in den Fokus rücken. Social Media ist für uns ein ganz, ganz wichtiger Kanal und ganz wichtig für uns natürlich auch die Mitarbeitenden selbst. Nebenbei eben auch noch Plattformen wie Kununu oder Glasdoor, dort, wo halt eben Mitarbeitende oder auch ehemalige Mitarbeitende sich vornehmlich zum Glück positiv, aber nicht ausschließlich kritikfrei, äußern. Das Ganze auch zu forcieren, also sprich zufriedene Mitarbeitende dazu animieren, sich zu äußern und Leute, die Kritik äußern, auch auf diese Kritik einzugehen und die auch ernst zu nehmen. Dazu noch weitere Aspekte, wie zum Beispiel: wie man Stellenausschreibungen gestaltet, wie man seine Karriere-Seite gestaltet. Das sind alles auch noch Aspekte, die nicht zu vernachlässigen sind.

Sascha Marquardt: Wie du weißt, sind wir ja bei der ALH Gruppe ein Anbieter von arbeitgeberfinanzierten Gesundheitsbenefits und wir schaffen dadurch natürlich den Blick auf die Mitarbeitergesundheit. Das ist auch eine relativ konkrete Maßnahme im Employer Branding. Habt ihr in dem Bereich auch etwas bei Morefire? Beziehungsweise wie würdest du den Aspekt von Benefits generell einordnen?

Robin Heintze: Ja, es ist ein super wichtiger Aspekt, weil ich meine, das ist ein relevanter Bestandteil auch von dem, was wir quasi an netto unseren Mitarbeitenden an guten Dingen tun können. Neben dem Gehalt, was steuerlich für beide Seiten eine durchaus attraktive Komponente ist, also neben solchen Themen wie der betrieblichen Altersvorsorge, betriebliche Krankenversicherung und das Thema, das auch gerade angesprochen wurde, das Thema Gesundheit. Klischees, wie ein Obstkorb mit frischem Obst, das in die Stellenausschreibungen zu packen, ist mittlerweile schon fast verpönt wieder, weil es so selbstverständlich ist. Wir haben solche Sachen wie Urban Sports Club, worüber unsere Mitarbeiter dann eben auch kostenlos Fitnessstudio mitnehmen können. Wir machen Gesundheitsvorsorge, Präventionsmaßnahmen, es gibt Zuschüsse zur Kinderbetreuung, wir haben JobRad, es gibt regelmäßig Teamfrühstücks. Wir haben ab vier jeden Freitag bei uns in der Agentur eine eigene Kneipe. Auch die Liste an Boni, an Möglichkeiten, wie man das Gehalt aufbessern kann. Es gibt weniges, was wir noch nicht irgendwie ausprobiert haben. Wir sehen, das ist super, super wichtig. Und neben diesen Bonus-Möglichkeiten sehen wir aber auch, dass die Zeit, die wir den Leuten zur Verfügung stellen, für Weiterbildung, für sich selber weiterzuentwickeln und auch Sparringspartner zur Seite zu stellen, sowohl fachlich als auch für die persönliche Weiterentwicklung für Soft Skills wichtig ist. Das in Kombination ist, was den wirklichen Effekt bringt. Nur Benefits an sich ist mittlerweile schon fast Standard geworden. Da überrascht man niemanden mehr mit. Viele Sachen sind sogar eher so ein Hygienefaktor. Das wird erwartet.

Sascha Marquardt: Es gibt immer noch Arbeitgeber da draußen, die sich mit der reinen Entlohnung durch ein Gehalt auch zufrieden geben. Deshalb finde ich es wunderbar, dass es Menschen gibt wie dich, die für diese Markenbildung oder Branding-Gedanken brennen. Ich bin bei meiner Recherche über den Begriff Corporate Influencer gestoßen. Was macht ein Corporate Influencer?

Robin Heintze: Es sind Leute aus dem Team. In meinem Fall bin ich bei Morefire die Rampensau, die das Unternehmen nach außen trägt. Leute aus dem Unternehmen, die nach außen gehen und auch dadurch Einblicke gewähren, wie es eigentlich ist in diesem Unternehmen. Denn ich kann mich als Unternehmen, als Morefire GmbH, kann ich sagen: Morefire GmbH ist ein ganz, ganz toller Arbeitgeber. Spannend, super, toll, sagen alle Unternehmen über sich selber. Schöner ist es ja, wenn es wirklich aus dem Team kommt und da dann sowohl die fachliche Komponente nach außen getragen werden kann oder auch die persönliche Komponente. Alle, die als Person nach außen treten und damit das Unternehmen positiv repräsentieren, mit ihrem persönlichen Fokus, mit ihrer persönlichen Prägung, auch nicht irgendwie, so sage ich mal Pressesprecher -mäßig, sondern eher wirklich auch sehr, sehr viel Persönlichkeit damit reinlegen. Das sind alles Corporate Influencer und als Unternehmen ist das eine große Chance. Bietet aber auch gewisse Risiken.

Aline Aha: Du selbst bist ja auch recht aktiv in den sozialen Netzwerken. Kannst du uns einen Einblick geben, was du für Morefire machst?

Robin Heintze: Ja, wir haben bei uns die Geschäftsführung aufgeteilt in mehrere Bereiche und ich habe halt den Bereich Marketing bei mir mit drin. Das heißt, meine Aufgabe ist es, das Unternehmen so gut wie möglich nach außen zu repräsentieren bzw. nicht nur ich persönlich, sondern eben auch alle Marketingmaßnahmen, die da drumherum sind, zu koordinieren. Meine Lieblingsspielwiese dafür ist LinkedIn, um mich persönlich da auszutoben, weil ich darüber halt einfach innerhalb der Zielgruppen eine sehr gute Reichweite kriegen kann. Dazu noch viele Webinare, Vorträge, habe einen eigenen Podcast. Um darüber eben sowohl unsere Inhalte zu transportieren als auch das Thema Werte. Wie denken und wie ticken wir? Es gibt ganz viele Online-Marketing-Agenturen da draußen und da sind auch sehr viele gute dabei, die ich auch persönlich kenne und schätze. Aber wir haben unsere eigene Art, unsere eigene Philosophie, unsere eigene Art und Weise, auch wie wir mit Menschen umgehen. Und das zu transportieren geht eben am besten über Personen. Als Gründer und Mitinhaber habe ich natürlich da die Möglichkeit, das sehr gut zu repräsentieren. Ich bin vielleicht ein bisschen der Claus Hipp, das für Morefire dann. Also meine Aufgabenstellung ist es dann zu zeigen, was wir fachlich draufhaben, aber halt eben auch, wie wir da ticken. Und ich tobe mich dabei bei Linkedin, YouTube und beim Podcast aus.

Aline Aha: Vielleicht hast du zum Abschluss noch ein paar Tipps für kleinere Unternehmen, die jetzt beispielsweise auch im Bereich Social Media nicht über große Manpower verfügen. Womit sollen kleine Unternehmen jetzt beginnen?

Robin Heintze: Das Wichtigste ist, sich vorher Gedanken zu machen, wofür sie stehen wollen und wofür sie nicht stehen wollen. Thema Positionierung sowohl in Richtung Kunden als auch in Richtung Mitarbeitende. Also das Thema Employer Branding und dazu, sich zu überlegen, wie differenzieren wir uns auch von dem Wettbewerb, auch von dem indirekten Wettbewerb. Was wir merken ist, dass da solche Themen wie die Entwicklung von Mitarbeitenden ein ganz wichtiger Punkt ist, wo kleinere Unternehmer auch die Chance haben, deutlich näher an den Leuten dran zu sein und an deren Perspektiven.
Sich sowohl nach außen auf Kundenseite als auch Mitarbeitenden gegenüber zu überlegen: Was differenziert uns von anderen? Und diese Sachen sehr konkret herausarbeiten und dann im nächsten Bereich: Wie können wir uns über Social Media transferieren? Sei nicht langweilig. Also nicht irgendwie so die Corporate-Sprechweise an den Tag legen. Deswegen versuchen wir s wenig Fehler wie möglich zu machen. Das ist der erste kapitale Fehler, den man eigentlich machen kann. Man sollte nahbar sein, persönlich sein, individuell sein, authentisch. Das Problem bei Authentizität, dass man sich Fehler erlauben darf und auch diese machen muss. Zu Authentizität gehört ganz, ganz viel Mut. Und da einfach mal sich an die Rampe zu stellen und auch Fehler zu machen und dass man dann auch dafür angegriffen wird. Wenn man angegriffen wird, dann hat man irgendwie auf jeden Fall schon mal eine spannende Projektionsfläche geboten. Mein Ratschlag: 1. Positioniere dich. 2. Sei wirklich authentisch. Sorge dafür, dass die Leute dich persönlich wahrnehmen können, denn das ist viel, viel wichtiger als irgendwie austauschbar und Corporate-like zu sein.

Sascha Marquardt: Was für ein wundervoller Abschluss. Vielen Dank für diesen spannenden Einblick in deine Mission.

Robin Heintze: Es war ein Fest, dabei zu sein. Danke euch dafür.

Scroll to Top